• Meine Abenteuer

    RaceAroundAustria

    Wer kennt das nicht, die Aufregung und Nervosität, wenn man sich in unbekannte Gefilde wagt?
    Neues ausprobieren und sich ins Abenteuer stürzen, das klingt nach mir und deswegen habe ich beschlossen mich der Herausforderung im Bereich Ultracycling zu stellen und das Ding auch zu rocken!

    Die Entscheidung, bei welchen Rennen ich das Abenteuer versuchen werde, war mir von Anfang an klar! Das “Race Around Austria- Die Challenge” bietet für mich als Einsteiger die perfekten Voraussetzungen, um mich auch mal mit anderen Messen zu können und über meine eigenen Grenzen hinauszuwachsen.

    Das Rennformat bietet alles, was mein Radlerherz und meine Wadl lieben.
    Eine perfekte Mischung aus traumhafter Umgebung, flachen und hügeligen Abschnitten und manchmal auch ein kleiner Stich das mein Herz höher schlagen lassen wird!

    rptnb

     

    Teamspirit, hautnah erleben!”

    Für mich war es wichtig, nicht Runden im Kreis zu drehen, sondern eine abwechslungsreiche Strecke zu erleben und meine Taktik auch dementsprechend verändern zu müssen.
    Das Erste was meine Planung erforderte, war, ob ich das Ganze alleine bewältigen wollte oder ob ich es im Team machen würde! Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, da beides seine Vorteile und auch Nachteile mit sich bringt.

    Wenn ich das Rennen alleine absolviere, bedeutet es natürlich auch, dass alles zu 100% von mir abhängt, ob das Team im Ziel die Korken knallen lassen kann. Die Last der Organisation würde auch nur von mir abhängen. Der große Vorteil bei der Solo-Teilnahme: Ich müsste mich mit niemanden abstimmen und kann wie gewohnt mein Ding durchziehen, klingt etwas egoistisch- ist aber auch so 😉

    Was sich für mich ganz klar bei meinen Überlegungen als Nachteil herauskristallisiert hatte: Allein ist es halb so schön. Erfahrungen mit jemanden zu teilen und gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten, bereitet mir einfach noch mehr Freude. Für mich ist die Entscheidung deswegen für die Teilnahme im Team gefallen, nicht, dass ich es nicht alleine bewältigen könnte, aber ich finde es ein tolles Projekt und auch die Herausforderung mit unterschiedlichen Charakteren auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.

    Durch Instagram bzw. einer anderen Bloggerin lernte ich die Münchnerin Lisa Brunnbauer kennen. Wir kannten uns bei Projektstart nicht persönlich, schrieben und telefonierten des Öfteren und nach einer sehr kurzen Entscheidungsphase sind die Würfel gefallen: Wir starten im 2er Team!
    Aber wie schafft man es nun, einen gemeinsamen Nenner zu finden, wenn man sich
    1. nicht kennt, 2. komplett unterschiedlich ist und 3. in verschiedenen Staaten lebt?

    “Die Würfel sind gefallen: Start im 2er Team”

    Die Krux an der ganzen Planung, auch wenn das Team noch so unterschiedlich ist, das ganze Projekt so zu planen, dass es eine Runde Sache wird.
    Die Projektplanung hat bei uns deswegen so gut geklappt, da wir beide vom Typ her Menschen sind, die nicht reden, sondern auch handeln, kompromissbereit sind und einfach Spaß an der Herausforderung haben.


    Wir machten uns einen strukturierten Plan, welche Vorkehrungen wir treffen müssen, um überhaupt starten zu können.
    Damit wir wussten, welche Herausforderungen für die Organisation und Kosten auf uns zukommen würden, haben wir verschiedene Seiten des Rennens genauer beleuchtet:

    Grundvoraussetzung für den Start beim Rennen:

    • Nenngeld
    • Pace-Car mit Treibstoff 
    • unsere Rennräder
    • Begleitteam
    Kosten rund um das Rennen:
    • Ernährung 
    • Ersatzteile für unsere Räder
    • gute Beleuchtung 
    • Ersatzlaufräder
    • Bekleidung für alle Wetterverhältnisse
    • Nächtigung vor und nach dem Rennen (natürlich auch für unser Begleitteam)
    • Teamtrikots

    Vorbereitung und Training für das Rennen:

    • Winterbekleidung, um auch das Training im Winter fortzusetzen
    • 3 tägige Strecken
    • Erkundungstour im Frühjahr
    • Trainingslager
    • Leistungsdiagnostik und Ernährungskonzept von Experten

    Uns wurde bei genauerer Evaluierung klar, dass die Kosten für das Rennen nicht gerade ein “Pappenstiel” sind, daher haben wir uns Gedanken bezüglich Unterstützung gemacht und genauere Planung bzw. Zeitmanagement bezüglich Training betrieben.
    Da wir beide noch Greenhorns im Ultracycling Bereich sind, waren wir sehr froh, hilfreiche Tipps und Anmerkungen von einem Profi zu bekommen! Danke an Christoph Strasser!

    Auf gewisse Dinge hatten wir überhaupt kein Augenmerk gelegt, was uns spätestens beim Projektstart zum Verhängnis geworden wäre. Ich bin unglaublich dankbar, welch Unterstützungen wir erhalten. Danke an unsere Unterstützer, die an mich und unser Projekt glauben und vor allem Danke an meinen Lebensgefährten, der mich immer unterstützt, damit ich meinen Traum wahr werden lassen kann!

    Ich möchte Euch auch was zurückgeben! Vielleicht kann ich mit meinen Beiträgen auch Euch motivieren, einmal das Abenteuer Langstrecke zu wagen und mit einer Portion Mut und Abenteuerlust neue Wege zu gehen.
    Ich denke, dass man kein Profi sein muss, um das mal auszuprobieren! Ich werde Euch am Laufenden halten, wie es mir in der Vorbereitung ergeht, welche Überlegungen ich betreibe, was mich bewegt und vor allem was sich für bewährt hat.

    Es wird eine Reihe von Beiträgen folgen, ob es sich um die Packliste handelt oder auch um den Trainingsplan, ihr dürft gespannt sein- so gut es eben ein Greenhorn machen kann 😉

    Ich lade Euch ein, mich auf meiner Reise zu begleiten!
    Velolove Anna

     

    RaceAround

    Austria-

    Die Challenge

    "Wollt ihr die harten Fakten und das Reglement genauer lesen?
    Hier geht es weiter zur offiziellen Homepage des Veranstalters!"
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