• Foto: Sven Pfister
    RADgeber

    Wellness für die Wadl

    Ziehen und Zwacken? Was du gegen einen Muskelkater tun kannst! Dein Wellness Programm für Deine Wadl

    “Buhh, hob i Spotzen!”(österreichischer Ausdruck für Muskelkater) Es hatte jeder schon mal das Vergnügen einen unglaublichen Muskelkater zu erleben. Wenn bei jeder Bewegung das Gestell ächzt und quietscht, das brennen in den Muskeln nur noch durch tiefes Einatmen und Ausatmen ablenken kann, dann reden wir hier von einem ausgewachsenen Muskelkater. 

    Hier kannst Du nachlesen, was ich gegen das lästige Ziehen und Zwicken bei meinen Klappergestell mache! 

    Wie entsteht der Muskelkater?

    Bevor es mit meinen Tipps losgeht, sollte man natürlich wissen was ein Muskelkater ist.

    Durch übereifriges Training und zu hohen Trainingsreizen oder ungewohnten Bewegungen entstehen in der Muskulatur, streng genommen in der Muskelfaser, Mikroeinrisse. Diese Einrisse sind “Mini-Verletzungen” und verursachen Entzündungen im Muskel. Durch die Entzündung wird vermehrt Wasser ins Gewebe gespült und lassen so den Muskel anschwellen. Durch die Spannung im Muskel bzw Faszien entstehen die Schmerzen. Früher dachte man, dass der Muskelkater durch eine Übersäuerung (zu viel Laktat) entsteht. Man ist sich aber einig geworden, dass es die Mikro Einrisse sind,  die unsere Muskulatur brennen lassen. 

    “Ein Kaltstart ist immer zu vermeiden! Aufwärmen und Dehnen sind das A und O!

    Warum heißt es Muskelkater?

    Der Begriff hat nichts mit dem schnurrenden Kätzchen am Hut. Auch wenn man es sich verleiten lassen könnte und sagen würde: “Der Muskel schnurrt wie eine Kätzchen” Es ist ein totaler Humbug, denn der Begriff leitet sich von Katarrh ab.

    Der Begriff Katarrh wird bei Entzündungen der Schleimhaut, vorwiegend Atmungsorganen verwendet. Wie bei einer Erkältung! Lustig, oder?

    Unsere Muskeln haben sich verkühlt! Hatschiiii! 

    Weniger ist manchmal doch mehr!

    Um einen Kater zu vermeiden steht natürlich an oberste Stelle: Weniger ist mehr! Übertriebene Reize sollte man sich einfach sparen. Schließlich sind wir Hobbysportler! 

    Aber…. Du und Ich wir wissen wie schnell die Motivation überschwappt und wir doch mehr unseren Körper zumuten. Diesen Stich pedaliere ich auch noch mit 8000 Watt hinauf oder diesen Rennradler überhole ich jetzt auch noch und Zack schon ist es passiert! Umsonst war es natürlich nicht, da bei jedem Reiz, den wir in unserer Muskulatur setzen, der Muskel Stärker wird! Wichtig ist es gezielte Reize zu setzen und seinen Körper auch danach regenerative Phasen zu gönnen.

    Regeneration-Ausfahrten

    Ich persönlich kann selten meine Beine still halten, deswegen bevorzuge ich meine gespannten Wadl bei gemütlichen Ausfahrten zu lockern. Vorzugsweise beim Cyclocrossen. Wenn ich über Stock und Stein sause, werd ich gleich ordentlich durchgeschüttelt – Massage oder Wadllockerung inklusive 😉

    Ich achte darauf, ohne Druck zu pedalieren und die Umdrehungen konstant gemütlich zu halten. Die Herzfrequenz liegt hier im unteren Bereich (Kompensationsbereich). 

    Ganz nach dem Motto “Happy Madl- Happy Wadl”

    “Egal ob Oma`s Geheimsalbe oder doch von der Apotheke, Hauptsache schmieren!”

    Foto: Pfister Sven

    Ich habe eine Ausbildung als Heilmasseurin und von daher kann ich nur empfehlen: Schmieren, schmieren, um sich selbst etwas Gutes zu tun. Wenn man keinen Masseur oder guten Freund zur Hand hat, kann mich sich auch wunderbar selbst verwöhnen! 

    Mit deiner Lieblingsschmier kannst du wunderbar die Muskeln ausstreifen und lockern und dabei nimmt die Haut noch die Inhaltsstoffe auf! 

     

    Ich benutze “Diana mit Menthol”, nicht nur dass ich mich dabei wie die Göttin der Jagd fühle, sondern sie duftet herrlich und die Inhaltsstoffe sind perfekt für meine strapazierten Wadl.

     

    Menthol sorgt nicht nur für frischen Atem, sondern wirkt auch:



    • schmerzstillend
    • kühlend
    • durchblutungsfördernd
    • juckreizlindernd

    Ab in die Wanne!

    Wahre Wunder bewirkt auch ein heißes Bad in deinem Wellnesstempel. Mit Badezusätzen wie Rosmarin, Kampfer, Teufelskralle, Lavendel oder Eukalyptus kannst du noch zusätzlich für Entspannung sorgen. Dein Körper wird sich entspannen, die Blutgefäße erweitern sich und Du kannst wieder entspannt durchatmen und deine Muskeln regenerieren wie von Selbst!

    Der Pfarrer Kneipp wusste schon damals wie großartig Wechselbäder sind!

    Alter Hut? Definitiv nicht! 

    Ich bin ein großer Fan von Kneipp’schen Güssen. Egal ob als frische Kick, Aufwachhilfe oder ob ich mein Herz-Kreislaufsystem anregen will, die Güsse kosten nichts und sind extrem effektiv! 

    Bei Wechsel oder Kaltgüssen achte darauf, dass die Temperatur richtig abgestimmt ist und Du bei Kaltgüssen nicht zu lange “frostest”. Die Temperatur befindet sich von 10-12 Grad bis maximal 40 Grad! Achte darauf dass der Wasserdruck wirklich nur einen Guss erzeugt und nicht zuviel Druck auf das Gewebe ausübt!

    Kneippen ist Gesund für Jung und Alt!

    Das weiße Wunderpulver beschleunigt die Heilung deiner Muskelfasern! Die Mineralstoffe Magnesium und Kalzium sind maßgeblich bei der Energiebereitstellung deine Zelle beteiligt. Damit Muskeln überhaupt kontrahieren können, braucht es nun mal die Wunderwaffe! Bei übermäßigen Sport und ausdauernden Trainingseinheiten ist es notwendig deinem Körper ausreichend Mineralstoffe bereitzustellen.

    Ob über die Ernährung, Kapseln oder Pulver: Hilfts nicht, schadet es auch nicht.

     

    Viel Spaß bei deinem Training und sag Adè zu Muskelkater! 

    dav
    "Beitrag mit Unterstützung von Diana mit Menthol"