Meine Abenteuer

Race Around Austria- Jetzt aber Solo

 

 

 

Meine Gedanken und Überlegungen für eine SOLO-Teilnahme bei der “Race Around Austria – Challenge“. Wie sehr mich die Coronakrise betroffen hat und ob ich es wage alleinen 560 Kilometer zu fahren… Kannst Du hier in den nächsten Zeilen finden!

Fuck you Corona, jetzt erst recht!

Es kommt immer anders als man denkt! So auch die Teilnahme bei der Challenge von Race Around Austria. 

Im Herbst 2019 starteten Lisa Brunnbauer und ich gemeinsam unser Projekt. Planung, Vorbereitung und intensives Training absolvierten wir die darauf folgenden Wochen und Monate. Wir fühlten uns Fit und gut organisiert und hatten richtig Bock auf den Start im Zweier Team.

Und dann traf uns die Coronakrise mit einem Schlag. Befremdliche Begriffe wie Epidemie, Lockdown und Panik vor ausgehenden Toilettenpapier und Konservendosen dominierten die Nachrichten. Ein Aufruf der Regierung zu Hause zu bleiben! Soweit so gut, dann absolvierten wir das Training eben Indoor. Rollen am Balkon hat durchaus seine Vorteile. Durch das ausbleiben meiner Arbeit wurde das Trainingspensum massiv erhöht und Lisa wurde in der Arbeit mehr gebraucht denn je! 

Die schlechte Nachricht das Lisa nicht beim Rennen teilnehmen kann, traf uns mit voller Wucht! Aus, vorbei und verschwendete Liebesmüh! 

Nach dieser Nachricht musste ich ein paar ein Tage mein Gedanken sortieren. Eine Auszeit vom Training nehmen und die aktuelle Lage richtig reflektieren. Zuerst überkam mich Wut und danach holte mich die Enttäuschung in die knallharte Realität zurück.

 

“Pure Emotion und der ultimative Adrenalinkick”

Ich bin schon immer ein Mensch der sich gerne auf Fakten stützt und so auch Entscheidungen trifft. 

  • Fakt ist: Ich habe mich Monate darauf vorbereitet.
  • Fakt ist: Andere Hobbys wurden hinten angestellt.
  • Fakt ist: Man ganzes Herzblut steckt in diesem Projekt!

 

Fuck you, Corona! Jetzt erst recht! 

Evaluieren, Planen und die Strategie überdenken!

Nun hieß es für mich eine Evaluierung zu machen, was überhaupt notwendig für einen Einzelstart war. Reserverad? Laufradsatz? Reparaturkit? Crew?

Das wichtigste war vorrangig, ob mein Team mich auch in dieser Sache unterstützen wird! Etwas verrückt war es nun mal schon. Von einer Nullnummer und Hobbyrollerin gleich 560 km am Stück hinlegen zu wollen! 

Und wie sie alle Bock hatten! Das positive Feedback animierte mich noch weiter zu recherchieren. Bin ich auch gut genug in Form? 280 Kilometer zu radeln, ja das weiß ich, das kann ich! Auch in einer passablen Zeit, aber wie sieht es dann bei 560 Kilometern aus. Ich holte Rat und Tipps bei Freunden, die schon mal solche Rennen absolviert haben. Ihre Tipps und aufmunternden Worte motivierten mich!

Bei diesem Rennen sind für mich als Rookie extrem viele Unbekannte die ich nicht abschätzen oder einordnen kann. Wie verhält sich mein Körper bei Schlafentzug, klappt das Ernährungskonzept oder reißen die Nerven wenn ich von allen Teilnehmern überholt werde? Wie gehe ich mit Schmerzen um und habe ich überhaupt das Durchhaltevermögen, wenn mir womöglich 24 Stunden der Regen ins Gesicht peitscht? 

Optimisten leben länger!

ABER: Ich bin ein Optimist und kann mich über meine Grenzen hinauswagen. Ich weiß wie es sich anfühlt das vermeintliche Limit vor sich zu haben und dann doch über sich hinaus zu wachsen! 

Ich kann und werde das schaffen! Ich bin bestimmt nicht die Schnellste, aber für mich es das Ziel klar definiert: So schnell ich kann und gesund das Ziel in der Karenzzeit erreichen. Wenn ich jetzt schon daran denke, fühle ich in die kleinste Zelle meines Körpers Gänsehaut! #wecreateemotion 

 

Und wenn ich es mir schon vorstellen kann, spricht auch nichts dagegen das Ding auch wahr werden zu lassen, oder was meint ihr? 

 

Wir sehen uns bald in 

St. Georgen im Attergau!

Sei LIVE dabei und verfolge mein Abenteuer auf meinem Instagram-Profil!

Start: 12.August 2020 

"Race Around Austria - Die Challenge"
0
Kilometer
0
Höhenmeter
0
Emotionen

2 Kommentare

  • Michael Bolte

    Hi,
    ich finde das unglaublich was du vorhast und drücke dir ganz fest beide Daumen, dass die “Probleme” möglichst klein sind oder im besten Fall gar nicht erst auftreten.
    Deine Power ist absolut beeindruckend und an deinem Willen bzw deinen Fähigkeiten wird es ganz sicher nicht scheitern!

    Liebe Grüße
    Michael

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.